Regionaler Sportverein für Gesundheit e.V.
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Haltung und Bewegung durch Ganzkörpertraining

Vor dem Hintergrund der großen Bedeutung mangelnder bzw. einseitiger Bewegung sowie zunehmender psychischer Belastung für die Entstehung von Rückenbeschwerden richtet sich dieses Programm allgemein an Personen mit:

  • besonderen Belastungen des Haltungs- und Bewegungsapparats (z.B. bei überwiegend sitzender Tätigkeit),
  • schwach ausgeprägter Muskulatur (z.B. nach längerer Sportabstinenz),
  • muskulärer Insuffizienz (die sich z.B. über "Verspannungsgefühle" äußert),
  • Haltungsfehlern und spezifischen Rückenbeschwerden (z.B. in der Folge von Fehlhaltungen und Fehlbelastungen).

Wie viel Bewegung verträgt mein Rücken?

Fast alle Menschen mit chronischen Rückenschmerzen haben eine krankhafte veränderte Muskulatur. Ohne das Muskelkorsett verliert die Wirbelsäule ihren natürlichen Stützmantel und wird anfällig für schmerzhafte Verspannungen. Eine Studie aus Skandinavien mit 30000 Probanden bestätigte das: Je träger die Testpersonen lebten, desto eher litten sie unter Nacken- und Rückenschmerzen. Passend dazu haben Wissenschaftler herausgefunden, dass der Mensch von seinem Körperbau eigentlich täglich 30 Kilometer gehen müsste. Nur so können die feinen und äußerst komplexen Muskelstrukturen optimal gekräftigt und versorgt werden. Viele von uns legen allerdings täglich nicht mehr als ein paar Hundert Meter zu Fuß zurück. Das führt zu verkümmerten, verkrümmten Muskeln, veränderten Gewebestrukturen und langfristig zu chronischen Rückenschmerzen. Und: Je weniger die Muskeln aktiviert werden, desto eher lagert sich Fett in ihnen ein. Und je mehr Fett jemand in seinen Muskel hat, desto anfälliger ist er für Rückenschmerzen.

Das raten Experten: Bei Schmerzen auf keinen Fall ins Bett legen. Schon leichte Bewegung, wie jeden Tag 20 Minuten strammes Gehen, kann helfen. Wichtig: Selbst wenn keine Besserung auftritt, fügen wir unseren Rücken mit der Bewegung keinen zusätzlichen Schaden zu.

Kann Stress Rückenschmerzen verursachen?

Wie sehr Stress aufs Kreuz schlägt, haben viele lange Zeit unterschätzt. Dauerhafte seelische Anspannungen lösen im Körper krankmachende Prozesse aus, die zu Schmerzen führen oder bestehende Beschwerden verstärken können. Als Folge psychischer Belastungen ziehen sich die Rückenmuskeln zusammen, verkrampfen, verspannen, verhärten sich. Seelische Belastungen sind weder mit Operationen noch mit Medikamenten zu behandeln. Viel wichtiger ist es für den Patienten zu erkennen, dass seine Beschwerden keine unmittelbare organische Ursache haben.

Das raten Experten: In den seltensten Fällen brauchen Gestresste mit Rückenproblemen eine Psychotherapie, sondern oft eher eine Bewegungstherapie. Damit bekommen sie genau das, was ihre Wirbelsäule zum Funktionieren braucht. Und der Stress nimmt auf diese Weise deutlich ab.

 

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Richtig fit wird man durch regelmäßige Bewegung. Tragen Sie sich Ihre sportlichen Aktivitäten genauso fest in den Kalender ein wie andere Termine.